10. Regionalplanänderung (Übersichtskarte)

Der Regionalrat entscheidet über die Feststellung der 10. Regionalplanänderung im Gebiet der Städte Grevenbroich, Jüchen und Mönchengladbach

Der Strukturwandel soll im Norden des Rheinischen Reviers durch neue Gewerbeflächen unterstützt und mitgestaltet werden. Mit der 10. Änderung des Regionalplans sollen daher ein neuer Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) sowie Allgemeine Siedlungsbereiche für Gewerbe (ASB-GE) in den Tagebaurandkommunen Grevenbroich, Jüchen und Mönchengladbach festgelegt werden. Diese sollen der Ansiedlung neuer, von der Braunkohle unabhängiger, Industrie- und Gewerbebetriebe dienen.

Beitrag Zukunftsplaner - newsletter 2/2022 (22.06.2022)

Bei der GIB-Festlegung handelt es sich um die Erweiterung des bestehenden Industrieparks Elsbachtal, welcher als interkommunales Gewerbegebiet zwischen Jüchen und Grevenbroich liegt. Die ASB-GE-Festlegungen sind zum einen eine betriebliche Erweiterungsfläche für einen Betrieb im Industriegebiet Ost in Grevenbroich. Zum anderen soll ein neuer ASB-GE bei Sasserath in Mönchengladbach festgelegt werden, welcher der Entwicklung und Profilierung eines CO2-neutralen Gewerbegebietes – dem Modellvorhaben „Zero-Emission“- dienen soll. Zum Anschluss dieses neuen Standortes an regionalplanerische Siedlungsfestlegungen wird die Ortslage Sasserath als Allgemeiner Siedlungsbereich (ASB) festgelegt.

Der Regionalrat hat für das Verfahren am 16.12.2021 den Aufstellungsbeschluss zur Einleitung des Verfahrens gefasst. Im Anschluss hatten sowohl die Öffentlichkeit als auch zahlreiche potentiell betroffene Verfahrensbeteiligte die Möglichkeit zur Stellungnahme zu dem Planverfahren. Nunmehr soll der Regionalrat in seiner Sitzung am 23.06.2022 über die Feststellung der 10. Änderung des Regionalplans Düsseldorf entscheiden. Anschließend würde ein Anzeigeverfahren bei der Landesplanungsbehörde erfolgen. Rechtskräftig würde die Änderung erst nach einer Bekanntmachung im Gesetzes- und Verordnungsblatt des Landes.