Menschengruppe (Symbolbild)

Bevölkerungsvorausberechnung 2021

Im Planungsausschuss des Regionalrates Düsseldorf am 09.06.2022 stellte Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt die neue Bevölkerungsvorausberechnung 2021 vor, die im Auftrag der Landesregierung vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. Laut dieser neuen Vorausberechnung würde die Bevölkerungszahl Nordrhein-Westfalens bis zum Jahr 2050 auf 17,62 Millionen sinken, dies entspräche einem Rückgang von 1,7 % gegenüber dem Ausgangsjahr 2021.

Beitrag Zukunftsplaner - newsletter 2/2022 (22.06.2022)

Regional werden unterschiedliche Entwicklungen prognostiziert: Für 17 kreisfreie Städte und Kreise und die Städteregion Aachen erwartet IT.NRW bis zum Jahr 2050 eine Zunahme der Einwohnerzahl. Die höchsten Anstiege werden für die Großstädte entlang der Rheinschiene Bonn (+8,8 %), Köln (+5,0 %) und Düsseldorf (+4,2 %) erwartet. Dem stehen 36 kreisfreie Städte und Kreise gegenüber, für die bis 2050 eine rückläufige Einwohnerzahl prognostiziert wird. Die höchsten Rückgänge werden dabei in den Kreisen Höxter (−14,3 %), Olpe (−13,3 %) und den Märkischen Kreis (−13,0 %) erwartet.

Auch bei den kreisangehörigen Gemeinden zeigen sich regionale Unterschiede: In 98 der 373 kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wird von einer steigenden Einwohnerzahl bis zum Jahr 2050 ausgegangen, während in 275 Gemeinden sinkende Einwohnerzahlen erwartet werden.

Für die Planungsregion Düsseldorf ergibt sich ebenfalls ein heterogenes Bild in der Entwicklung der Einwohnerzahl. Laut Vorausberechnung nimmt die Einwohnerzahl in der Planungsregion Düsseldorf bis zum Jahr 2050 um 17.000 Einwohner zu. Die größten Zuwächse werden für die Landeshauptstadt Düsseldorf (+26.358 Einwohner), die Stadt Wuppertal (+8.500 Einwohner) und den Kreis Kleve (+6.400 Einwohner) prognostiziert. Die größten Rückläufe in der Bevölkerungszahl werden für die Stadt Mönchengladbach (−6.600 Einwohner), den Kreis Mettmann (−10.600 Einwohner) und den Kreis Viersen (−9.500 Einwohner) bis zum Jahr 2050 prognostiziert.