Schulklasse

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler nimmt in der Planungsregion Düsseldorf in den nächsten 15 Jahren um 22% zu

Am 29.05.2020 veröffentlichte Information und Technik NRW (IT.NRW) als Statistisches Landesamt eine neue regionalisierte Schüler-Modellrechnung. 

Beitrag Zukunftsplaner - newsletter 2/2020 (24.06.2020)

Die regionalisierte Schüler-Modellrechnung ist eine Vorausberechnung der Schülerzahlen in den Bildungsstufen Primarbereich, Sekundarbereich I und Sekundarbereich II sowie der Schulabgänger/-innen für die kreisfreien Städte und Kreise für die Schuljahre von 2019/20 bis 2033/34. Sie basiert auf einem Rechenmodell, in dem Bildungsverläufe von Schülerkohorten simuliert werden. Dazu werden drei Größen herangezogen: Eintritte in das Bildungssystem (Einschulungen), Übergänge innerhalb des Bildungssystems (Übergänge von einem Schuljahrgang in den nächsthöheren Schuljahrgang) und Abgänge aus dem Schulsystem (Schulabgänge).

Die Modellrechnung zeigt, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Schulen in den nächsten 15 Jahren voraussichtlich um 17,1% steigen wird. Die ausschlaggebendsten Gründe für das Wachstum sind unter anderem die steigende Geburtenraten und die seit dem Jahr 2015 wachsende Zahl der Zuwanderer.

In der Planungsregion Düsseldorf gab es im Schuljahr 2018/19 327.241 Schüler an allgemeinbildenden Schulen. Im Schuljahr 2033/34 soll die prognostizierte Zahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen bei 398.900 liegen, ein prognostizierter Anstieg um rund 22%. Die stärksten Zuwächse werden für die Landeshauptstadt Düsseldorf (+38,3%), sowie für die kreisfreien Städte Wuppertal (+24,1%) und Remscheid (+19,4%) erwartet, bei den Kreisen werden die stärksten Zuwächse im Rhein-Kreis Neuss (+25,8%) und dem Kreis Mettmann (+17,8%) prognostiziert.

Weitere Information zur rationalisierten Schüler-Modellrechnung in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter diesen Link.