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Regionalplanung für „Mehr Wohnbauland am Rhein“

Das Verfahren der 1. Änderung des Regionalplans nähert sich der Zielgeraden. Im Rahmen der entfallenden Sitzung des Regionalrates am 02.04.2020 hätte der Regionalrat bereits die Möglichkeit gehabt, die 1. Änderung des Regionalplanes Düsseldorf „Mehr Wohnbauland am Rhein“ zum Abschluss zu bringen und den Aufstellungsbeschluss zu fassen.

Beitrag Zukunftsplaner - newsletter 1/2020 (01.04.2020)

Die betreffenden Sitzungsunterlagen finden Sie im Internet. 

Erst im Juni 2019 hatte der Regionalrat den Startschuss zu der Erarbeitung dieser Änderung gegeben. Seitdem haben umfangreiche Beteiligungsangebote und Erörterungsgespräche stattgefunden. Besonderes Kennzeichen der ersten Änderung war die umfangreich dargelegte Alternativenprüfung zu insgesamt 250 Flächenalternativen. 

Ziel der 1. Änderung ist es, einerseits genügend Flächen für die zukünftige Entwicklung bereitzustellen, andererseits aber auch dies mit möglichst geringen Auswirkungen auf andere Raumnutzungsansprüche zu gestalten. In unserer dichten Region war von vornherein klar, dass dieses nur mit einer Abwägung auch zu Ungunsten anderer Raumnutzungsansprüche zu schaffen ist. Dies sieht man auch an den Beteiligungsrückläufen. Viele Akteure begrüßen einen größeren Entwicklungsspielraum für die gemeindliche Bauleitplanung für mehr Wohnraum. Andere wiederum halten es für unverträglich noch mehr Freiraum hierfür in Anspruch zu nehmen. Das planerische Konzept zur ersten Änderung stellt mit der Flächenrankingmethode und seiner moderaten Bedarfsberechnung eine mögliche Lösung dar, wie zwischen diesen unterschiedlichen Ansprüchen ein Kompromiss aussehen kann. Die Regionalplanung in NRW ist mit dem Ziel der bedarfsgerechten Siedlungsentwicklung im Landesentwicklungsplan gehalten, Lösungen für genügend Flächen für bestimmte Raumnutzungen wie bspw. Wohnen oder Gewerbe im Regionalplan festzulegen. 

Über den geplanten Fortgang hinsichtlich der Beschlussfassung zur 1. Änderung wird zu gegebener Zeit auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf informiert.