Lupe

Geburtenzahl in NRW im Jahr 2018 gestiegen und in der Planungsregion Düsseldorf stabil geblieben

IT.NRW veröffentlichte in einer Pressemitteilung vom 19. Juli 2019, dass in Nordrhein-Westfalen die Zahl der Geburten im Jahr 2018 im Vergleich zum Jahr 2017 um 0,7 % auf insgesamt 173.150 Kinder gestiegen ist.

Trotz dieser gestiegenen Geburtenzahl ist das Geburtendefizit im Jahr 2018 im Vergleich zum Jahr 2017 gestiegen. So lag das Geburtendefizit im Jahr 2017 bei 32.858 und stieg im Jahr 2018 auf 37.990 Menschen. Die Zahl der Sterbefälle lag mit 211.140 um 3 % höher als im Jahr 2017.

In der Planungsregion Düsseldorf blieb die Geburtenzahl 2018 im Vergleich zu 2017 nahezu stabil. Im Jahr 2018 (31.630) wurden nur 10 Kinder weniger geboren als im Jahr 2017 (31.640). Die Zahl der Sterbefälle stiegt allerdings von 37.695 im Jahr 2017 auf 38.874 im Jahr 2018 ein Anstieg um 3,1 % und damit leicht höher als im Landesschnitt. In Relation ergibt dies ein Geburtendefizit von 7244 Menschen für das Jahr 2018.

Im Detailblick zeigen sich in der Planungsregion unterschiedliche Entwicklungen, so gab es die größten Zunahmen der Geburtenzahlen zwischen 2017 und 2018 in den kreisfreien Städten Remscheid (+5,0 %) und Solingen (+ 4,4 %) sowie dem Kreis Viersen (+2,5 %). Die deutlichsten Abnahmen der Geburtenzahlen zwischen 2017 und 2018 gab es in den kreisfreien Städten Mönchengladbach (-1,7 %) und Düsseldorf (-1,6 %) sowie dem Kreis Mettmann (-1,6%). Die deutlichen Zunahmen der Sterbefälle zwischen 2017 und 2018 gab es in den in den kreisfreien Städten Krefeld (+8,1 %) und Remscheid (+7,3 %) sowie dem Kreis Mettmann (+6,3 %).

Insgesamt gab es nur in der kreisfreien Stadt Wuppertal einen Rückgang der Sterbezahl. Diese viel im Jahr 2018 um -1,8 % kleiner aus als im Jahr 2017. In allen anderen kreisfreien Städten und Kreisen gab es eine Zunahme der Sterbefälle.

Diese Zahlen zeigen, dass das Bevölkerungswachstum, das es in der Planungsregion Düsseldorf im Jahr 2018 (3279104) im Vergleich zum Jahr 2017 (3.273.964) gab (+5140) nur mit einem positiven Wanderungssaldo zu erklären ist und nicht auf einer natürlichen Bevölkerungsentwicklung basiert.

Die Pressemitteilung sowie alle damit veröffentlichen Zahlen finden Sie hier.

Zurück zum Newsletter 3/2019