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Raumnutzung und Klimawandel: Wasserknappheit, Landdegradierung sowie Belastungen der Gesundheit, Infrastruktur und Ökosysteme erwartet

Laut einem aktuellen Sonderbericht des IPCC (im Deutschen oft als „Weltklimarat“ bezeichnet) erzeugt der Klimawandel zusätzliche Belastungen für Landsysteme, was bestehende Risiken für Lebensgrundlagen, die biologische Vielfalt, die Gesundheit von Mensch und Ökosystemen, Infrastruktur und Ernährungssysteme verschärft.

Dabei hängt das Risikoniveau aufgrund des Klimawandels nicht nur vom Grad der Erwärmung, sondern auch von der Entwicklung von Bevölkerungs‐, Konsum‐, Produktions‐, technologischen Entwicklungs- und von Landmanagementmustern ab. Eine Entwicklung mit höherem Bedarf an Nahrung, Futtermitteln und Wasser, ressourcenintensiverem Konsum und ebensolcher Produktion sowie mit geringeren technologischen Verbesserungen der landwirtschaftlichen Erträge kann zu höheren Risiken durch Wasserknappheit in Trockengebieten, Landdegradierung und Ernährungsunsicherheit führen.

Als kurzfristige Gegenmaßnahmen werden u.a. Anpassungsmaßnahmen gefordert sowie schnelle Reduktionen der anthropogenen Treibhausgasemissionen in allen Sektoren entlang ehrgeiziger Minderungspfade.

Die Hauptaussagen des IPCC‐Sonderberichtes über Klimawandel und Landsysteme (SRCCL) finden Sie hier.

In diesem Kontext ist auch auf Forschungsergebnisse zu Rückkopplungsprozessen im Klimasystem hinzuweisen, die weitergehende Gefahren skizzieren.

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