Fischerei während Corona: Auslegungshinweise

Die Auslegungshinweise des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) zur CoronaSchVO wurden mit Stand vom 28.04.2020 u.a. in Bezug auf die Angelfischerei.

Die Auslegungshinweise des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) zur CoronaSchVO wurden mit Stand vom 28.04.2020 u.a. in Bezug auf die Angelfischerei unter Berücksichtigung der Hinweise des Erlasses vom 08.04.2020 zur Ausübung der Angelfischerei während der Covid-19-Pandemie überarbeitet.
Die Angelfischerei als individuelle Freizeitbeschäftigung ist in Nordrhein-Westfalen unter Beachtung der Vorgaben der §§ 11 und 12 CoronaSchVO an allen Gewässern (unabhängig davon, ob das Gewässer umfriedet ist oder nicht) grundsätzlich weiter möglich.
Nicht unter § 3 CoronaSchVO fällt darüber hinaus die Zucht und Direktvermarktung von Forellen o.ä. an kommerziellen Angelanlagen ("Angelparks, Forellenseen"), die dem Bereich der Lebensmittelversorgung zuzuordnen sind (§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1).
Personen mit gültigem Fischereischein können dort Forellen für den Eigenbedarf fangen und verwerten (vgl. auch Erlass vom 08.04.2020).