Bildung in der digitalen Welt

Lehren und Lernen in der digitalen Welt ist eine dauerhafte Entwicklungsaufgabe der Schulen. Sie betrifft den Unterricht, die Fortbildungsplanung und die Zusammenarbeit im Kollegium. Die Bezirksregierung unterstützt die Schulen bei dieser Aufgabe. Es gibt zwei Unterstützungsstrukturen, die ineinandergreifen: die Digitalisierungsbeauftragten in den Schulen und die Medienberatenden der Bezirksregierung Düsseldorf.

Digitalisierungsbeauftragte in den Schulen

Seit 2022 verfügt jede Schule in Nordrhein-Westfalen über eine Digitalisierungsbeauftragte oder einen Digitalisierungsbeauftragten. Die Schulleitung benennt die Lehrkraft; für die Aufgabe steht eine Entlastungsstunde zur Verfügung.

Die Aufgabe ist die interne Beratung der Schulleitung zu Schulentwicklungsprozessen, bezogen auf das Lehren und Lernen in der digitalen Welt. Digitalisierungsbeauftragte arbeiten damit an Strukturen und Prozessen ihrer Schule.

Für diese Aufgabe werden sie qualifiziert: Die Lehrkräftefortbildung bietet eine mehrtägige Qualifizierungsmaßnahme an. Über die Medienberatenden der Bezirksregierung werden sie zudem regional vernetzt.

Vernetzung und Zusammenarbeit

Die Vernetzung findet in zwei Formaten statt. Einmal jährlich lädt die Bezirksregierung zu einer verpflichtenden Vernetzungsveranstaltung im jeweiligen Schulamtsbezirk ein. Ergänzend bieten die Medienberatenden optionale Netzwerktreffen zu einzelnen Themen an; die Teilnahme daran ist freiwillig.

Beratung für Schulen

Die Medienberaterinnen und Medienberater arbeiten nicht nur mit den Digitalisierungsbeauftragten. Sie beraten Schulen auch unmittelbar – im Gespräch mit Steuergruppen, Schulleitungsteams oder einzelnen Fach- und Fachkonferenzgruppen, zur digitalisierungsbezogenen Schulentwicklung und zur lernförderlichen IT-Ausstattung. Diese Beratung ist an kein Veranstaltungsformat gebunden.