Informationen zu ambulanten Psychotherapien

Sie interessieren Sich für die Durchführung einer psychotherapeutischen Behandlung.

Hinweis

Bitte achten Sie darauf, sich an Ihre zuständige Beihilfestelle zu wenden. Diese ist abhängig von der Dienststelle der beihilfeberechtigten Person und kann dem jeweils letzten Beihilfebescheid entnommen werden.
Die Bezirksregierung Düsseldorf ist nicht übergeordnet für alle Anträge auf ambulante Psychotherapie zuständig!

Ambulante Psychotherapien

Die Beihilfefähigkeit dieser Aufwendungen richtet sich nach § 4 Absatz 1 Nr. 1 Satz 3 BVO, §§ 4 a bis 4 e BVO sowie der Anlage 1 zur Beihilfeverordnung.

Hiernach sind psychotherapeutische Leistungen (außer die der psychosomatischen Grundversorgung gemäß § 4e BVO sowie Abschnitt II der Anlage 1 zur BVO) nur nach vorheriger Anerkennung durch die Beihilfefestsetzungsstelle beihilfefähig.

Lediglich probatorische Sitzungen in folgendem Umfang sind von der vorherigen Anerkennung ausgeschlossen:

  • analytische Psychotherapie: 8 Sitzungen,
  • tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie: 5 Sitzungen,
  • Verhaltenstherapie: 5 Sitzungen.

Nicht beihilfefähig sind:

  • Familientherapie,
  • funktionelle Entspannung nach Marianne Fuchs,
  • Gesprächspsychotherapie (z. B. nach Rogers),
  • Gestaltungstherapie,
  • körperbezogene Therapie,
  • konzentrative Bewegungstherapie,
  • Logotherapie,
  • Musiktherapie,
  • Heileurhytmie,
  • Psychodrama,
  • respiratorisches Biofeedback,
  • Transaktionsanalyse.

Des Weiteren gehören zu den psychotherapeutischen Leistungen im Sinne der §§ 4 a bis 4 e BVO nicht Behandlungen, die zur schulischen, beruflichen, sozialen Anpassung oder Förderung bestimmt sind.

Entsprechendes gilt für Maßnahmen der Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung, für heilpädagogische und ähnliche Maßnahmen sowie für psychologische Maßnahmen, die der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte dienen.

Weitere Informationen zu den Themen der psychotherapeutischen Leistungen:

  • Welche Behandlungen dürfen durchgeführt werden?
  • Wer darf diese Behandlungen durchführen?
  • Wie viele Behandlungen sind beihilfefähig?
  • Welche Diagnosen müssen vorliegen? 

finden Sie in folgenden Gesetzestexten.

Die Anträge auf Anerkennung der Beihilfefähigkeit für Psychotherapie erhalten Sie auf folgenden Wegen:

  • telefonisch unter 0211 475-4556
  • per E-Mail über das Funktionspostfach dez23.psychotherapie [at] brd.nrw.de
  • postalisch mit dem Formblatt (s.Downloads)

Bitte sehen Sie von undifferenzierten Online-Downloads ab, da diese erfahrungsgemäß veraltet und/oder falsch sind. Verwenden Sie nur von der zuständigen Beihilfestelle vorgegebene Vordrucke.