Übersichtskarte der Regionalplanänderungen

2. Änderung des Regionalplans Düsseldorf im Gebiet der Städte Geldern, Kevelaer und Straelen und der Gemeinden Uedem und Wachtendonk

Mit dem Aufstellungsbeschluss zur 2. Regionalplanänderung schließt der Regionalrat das erste Änderungsverfahren des Regionalplans Düsseldorf ab.

Beitrag Zukunftsplaner - newsletter 4/2019 (11.12.2019)

Bei der 2. Änderung des Regionalplans Düsseldorf (RPD) geht es um verschiedene Gewerbeflächenplanungen im Kreis Kleve, die über den virtuellen Gewerbeflächenpoolsim Kreis Kleve umgesetzt werden.

In den Kommunen Geldern, Kevelaer und Uedem werden Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) im Regionalplan dargestellt, für die bereits die Rahmenbedingungen (Änderung der Flächennutzungspläne (FNP)) geschaffen wurden. In der Stadt Straelen wird ein GIB reduziert, der faktisch nicht umsetzbar ist. Auch hier wurde der FNP bereits rechtskräftig geändert. In Wachtendonk wird aus Anlass konkreter Betriebsansiedlungen im Gewerbegebiet Müldersfeld ein Allgemeiner Siedlungsbereich (ASB) um ca. 12 ha erweitert. Aufgrund der Flächengröße von über 10 ha muss hier gemäß landesplanerischem Vertrag zum Gewerbeflächenpool zunächst der Regionalplan geändert werden. Parallel dazu wird das FNP-Änderungsverfahren durchgeführt. 

Im Erarbeitungsverfahren hatten die Verfahrensbeteiligten sowie die Öffentlichkeit Gelegenheit sich zur beabsichtigten Änderung zu äußern. Im Ergebnis wurden keine Änderungen gegenüber der Fassung des Erarbeitungsbeschlusses vorgenommen.

Für die 2. RPD-Änderung ist in der Sitzung des Regionalrates am 12.12.2019 der Aufstellungsbeschluss vorgesehen. Die Sitzungsvorlage kann auf der Internetseite der Bezirksregierung eingesehen werden. Wenn der Aufstellungsbeschluss entsprechend der Vorlage gefasst wird, wird der Plan der Landesplanungsbehörde zur Anzeige vorgelegt. Nach Bekanntmachung im Gesetzes- und Verordnungsblatt des Landes wird die Regionalplanänderung rechtskräftig.Anregungen und Bedenken hierzu können dann bei der Bezirksregierung Düsseldorf oder dem Kreis Kleve geltend gemacht werden.