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Dienstliche Endgeräte für Lehrkräfte

Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt Zuwendungen für die digitale Ausstattung von Lehrkräften an Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Wer wird gefördert?

  • Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft und

  • Träger von genehmigten Ersatzschulen

  • Träger von staatlich anerkannten Altenpflegeschulen nach § 4 Absatz 2 des Altenpflegegesetzes und (Kinder-)Krankenpflegeschulen nach § 4 Absatz 2 des Krankenpflegegesetzes beziehungsweise Pflegeschulen nach § 9 PflBG sowie von den Bezirksregierungen staatlich anerkannte Ausbildungsstätten in den weiteren Gesundheitsfachberufen (Ergotherapie, Logopädie, Berufe in der Physiotherapie, pharmazeutischtechnische Assistenz, Podologie, Hebammen, Orthoptik, medizinischtechnische Assistenz und Diätassistenz. 

Was wird gefördert?

Beschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones) für Lehrkräfte einschließlich der Inbetriebnahme und der dafür erforderlichen Software sowie des für den Einsatz der mobilen Endgeräte erforderlichen Zubehörs.

Wie sind die Voraussetzungen?

Beschaffung schulgebundener mobiler Endgeräte einschließlich der Inbetriebnahme sowie des für den Einsatz erforderlichen Zubehörs, um diese Lehrkräften zur dienstlichen Aufgabenerledigung unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Ausnahmsweise gilt die Förderung von Vorhaben als bewilligt, die bereits seit dem 16. März 2020 begonnen worden sind.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung erfolgt in Form einer Festbetragsfinanzierung in Höhe von maximal 500 Euro brutto pro mobilem dienstlichem Endgerät einschließlich der Inbetriebnahme, der erforderlichen Software sowie des erforderlichen Zubehörs (inkl. Nebenausgaben). Sachausgaben für die Wartung, den Support und den Betrieb der zu beschaffenden mobilen Endgeräte sowie Personalausgaben sind nicht förderfähig.

Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Es ist sicherzustellen, dass die schulgebundenen mobilen Endgeräte sofort verwendet und in die schulische Infrastruktur integriert werden können. Der Zuwendungsempfänger verpflichtet sich zu einer zentralen Geräteverwaltung. Dazu können bestehende Strukturen genutzt werden. Sollten diese nicht oder nicht im ausreichenden Maße vorhanden sein, verpflichtet sich der Zuwendungsempfänger, diese spätestens innerhalb von 24 Monaten zu schaffen. Der Schulträger stellt den Lehrkräften die digitalen Endgeräte für eine unentgeltliche Nutzung zur Verfügung. Die Nutzungsbedingungen für die digitalen Endgeräte sind durch den Schulträger festzulegen und die Zustimmung der Lehrkräfte zu den Nutzungsbedingungen ist sicherzustellen. Der Zuwendungsempfänger weist in geeigneter Form auf die Förderung durch den Bund und das Land aus dem DigitalPakt Schule hin (z.B. Aufkleber auf den beschafften mobilen Endgeräten).

Bis zum 31. Juli 2021 nicht für die Zwecke des Sofortausstattungsprogramms verbrauchte Mittel sind an die Bezirksregierungen des Landes ohne Zinsaufschlag unverzüglich zurückzuzahlen. Der Verwendungsnachweis ist mit Hilfe des entsprechenden Formulars bis zum 30. September 2021 zu führen.

Auf schriftlichen Antrag können Fördermittel, die bis zum 31.07.2021 bewilligt wurden, noch bis zum 31.12.2021 verbraucht werden. Danach sind nicht verbrauchte Mittel an die Bezirksregierung des Landes ohne Zinsaufschlag unverzüglich zurückzuzahlen. Die Frist zur Abgabe des Verwendungsnachweises ist bis zum 31.03.2022 verlängert.

Die Gesundheits- und Pflegeschulen haben die Möglichkeit einen Antrag bis zum 30.09.2021 zu stellen. Die Förderung von Vorhaben kann bewilligt werden, die bereits seit dem 03.06.2020 begonnen worden sind. Fördermittel können bis zum 31.12.2021 verbraucht werden.

Ihre Anträge richten Sie bitte in schriftlicher Form an:
Geschäftsstelle Gigabit
Bezirksregierung Düsseldorf
Postfach 300865
40408 Düsseldorf

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Hotline der Geschäftsstelle Gigabit unter 0211 475-3491 oder schreiben eine E-Mail an das Funktionspostfach digitalpakt-schule [at] brd.nrw.de.