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RGIK 2021

Regionales Gewerbe- und Industrieflächenkonzept

Das Regionale Gewerbe- und Industrieflächenkonzept ist die Entscheidungsgrundlage für zukünftige Regionalplanänderungen für neue Siedlungsbereiche für Industrie und Gewerbe.

Alle regionalplanerischen Grundlagen für die Planung von Gewerbe- und Industrieflächen werden in dem Konzept zusammengefasst. 

Das Konzept besteht aus zwei Teilen: Im Teil A werden die planerischen Grundlagen der Regionalplanung Düsseldorf erläutert. Dieses sind z.B. Ziele der Raumordnung für Gewerbe im Regionalplan (RPD) und im Landesentwicklungsplan (LEP NRW), Erkenntnisse des Siedlungsflächenmonitorings, Bedarfsberechnung für Gewerbeflächen, Standorte für Gewerbe im Regionalplan, Fachkonzepte). In Teil B des Regionalen Gewerbe- und Industrieflächenkonzeptes werden verschiedene aktuelle Themen und Herausforderungen der Gewerbeflächenplanung aufgegriffen, z.B. die Baulandmobilisierung, Brachflächenmobilisierung oder der Strukturwandel im Rheinischen Revier.

Es ist vorgesehen, das Regionale Gewerbe- und Industrieflächenkonzept regelmäßig fortzuschreiben, wenn neue Erkenntnisse aus dem Siedlungsflächenmonitoring vorliegen. Das landesweite Siedlungsflächenmonitoring wird alle 3 Jahre aktualisiert (2020, vorgesehen in 2023, 2026 usw.). Nach Prüfung der Daten erfolgt eine Fortschreibung von Teil A des RGIK. Es ist vorgesehen, auch Teil B regelmäßig und anlassbezogen fortzuschreiben. So ermöglicht das Konzept einen regionalen Blick auf die Dynamik der wirtschaftsbezogenen Flächenentwicklungen in der Planungsregion Düsseldorf.

In Regionalplanänderungen erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Inhalten des Konzeptes (insbesondere bei der Bedarfsberechnung). Neue Entwicklungspotenziale und Standorte, die sich aus Regionalplanänderungen ergeben, werden in der nächsten folgenden turnusmäßigen Aktualisierung des Konzeptes aufgenommen.

Die erste Fassung des Konzeptes wurde vom Planungsausschuss des Regionalrates in seiner Sitzung am 18.06.2020 zur Kenntnis genommen. Die erste Fortschreibung erfolgte in der Sitzung des Planungsausschusses am 11.03.2021.