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Einbürgerung in den deutschen Staatsverband

Für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger besteht bei Vorliegen verschiedener Voraussetzungen die Möglichkeit der Einbürgerung in den deutschen Staatsverband.

Zuständig für die Entgegennahme des Einbürgerungsantrages ist grundsätzlich die Behörde am Ort Ihres gewöhnlichen Aufenthaltes.

Die Entscheidung über alle Einbürgerungen (§§ 8 – 10 StAG) werden seit 1. Juli 2008 bei den örtlichen Einbürgerungsbehörden getroffen.

Die Entscheidung über Anträge nach § 5 StAG wird bei der Bezirksregierung getroffen.

Warnung (Symbolbild)

Wir stellen Ihnen vier Einbürgerungsmöglichkeiten vor

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind Kinder eines deutschen Vaters, die vor dem 01.07.1993 nichtehelich geboren wurden, seit 3 Jahren rechtmäßig Ihren Aufenthalt im Bundesgebiet haben und die Vaterschaft nach deutschen Gesetzen wirksam anerkannt oder festgestellt worden ist. Die Erklärung ist vor Vollendung des 23. Lebensjahres abzugeben. (Die v.g. Voraussetzungen müssen zu diesem Zeitpunkt bereits vorliegen). Bei dem Einbürgerungsverfahren aufgrund des oben genannten Gesetzes gelten Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, generell als handlungsfähig. Bei Antragstellern unter 16 Jahren stellen die gesetzlichen Vertreter, in der Regel Vater und Mutter, gemeinsam den Antrag.

Erforderliche Unterlagen:

  • Pass der/des Erklärenden mit gültigem Aufenthaltstitel
  • Geburtsurkunde der/des Erklärenden
  • ggf. Heiratsurkunde der/des Erklärenden
  • Pässe beider Elternteile der/des Erklärenden
  • Nachweis über die nach deutschen Gesetzen wirksame Anerkennung/Feststellung der Vaterschaft
  • ggf. weitere Nachweise über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit des Vaters

Die Unterlagen sind in Original und Kopie oder in bereits beglaubigter Kopie vorzulegen. Bei fremdsprachigen Unterlagen sind zusätzlich beglaubigte Übersetzungen, gefertigt von einem gerichtlich vereidigten Dolmetscher, beizubringen.

Das Verwaltungsverfahren ist gebührenfrei.

Zuständig für die Entgegennahme des Einbürgerungsantrages ist die Behörde am Ort Ihres gewöhnlichen Aufenthaltes. Die Entscheidung über diesen Antrag trifft die Bezirksregierung Düsseldorf.

§ 8 StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz)
Darunter versteht man eine Einbürgerung, die nicht aufgrund eines durch Gesetz eingeräumten Anspruchs erfolgt, sondern auf einer Entscheidung beruht, die der Gesetzgeber durch die Formulierung „kann“ in das Ermessen der Behörde gestellt hat. Einbürgerungswillige, die noch keinen Anspruch auf Einbürgerung erworben haben, können unter bestimmten Umständen nach § 8 StAG nach Ermessen der Behörde eingebürgert werden.
(Quelle: Bundesministerium des Innern, http://www.bmi.bund.de, Stand: 28.02.2008)

Die für ihren Wohnort zuständige Behörde (z.B. Stadtverwaltung) informiert Sie, ob Sie bereits einen Anspruch auf Einbürgerung erworben haben, und berät Sie, wenn Sie ihre Einbürgerung beantragen wollen. Dabei prüft sie auch, ob eine Ermessenseinbürgerung in Frage kommt.

Die Verwaltungsgebühr für die obengenannte Einbürgerung beträgt 255 Euro pro erwachsene Person, sowie 51 Euro pro Kind unter 16 Jahren bei einer Miteinbürgerung, wenn dieses über kein eigenes Einkommen verfügt.

§ 9 StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz)
Für Ehegatten oder eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner von Deutschen besteht die Möglichkeit, schon nach einem rechtmäßigen und gewöhnlichen Aufenthalt von drei Jahren eingebürgert zu werden. Die Ehe bzw. Lebenspartnerschaft muss zu diesem Zeitpunkt schon mindestens zwei Jahre bestehen.

Die allgemeinen Einbürgerungsvoraussetzungen gelten auch in diesen Fällen.

Hinweis:

Ist Ihre Ehe mit einer bzw. einem deutschen Staatsangehörigen innerhalb des letzten Jahres durch Tod oder Scheidung aufgelöst worden und haben Sie ein Kind aus dieser Ehe, für das Sie das Sorgerecht haben, so wenden Sie sich bezüglich einer möglichen Einbürgerung an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Wohnortgemeinde.

Die für ihren Wohnort zuständige Behörde (z.B. Stadtverwaltung) informiert Sie, ob Sie bereits einen Anspruch auf Einbürgerung erworben haben, und berät Sie, wenn Sie ihre Einbürgerung beantragen wollen. Dabei prüft sie auch, ob eine Ermessenseinbürgerung in Frage kommt.

Die Verwaltungsgebühr für die obengenannte Einbürgerung beträgt 255 Euro pro erwachsene Person, sowie 51 Euro pro Kind unter 16 Jahren bei einer Miteinbürgerung, wenn dieses über kein eigenes Einkommen verfügt.

§ 10 Absatz 1 StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz)
Grundvoraussetzung ist der legale, auf Dauer angelegte Aufenthalt von mindestens acht Jahrenund der Besitz eines entsprechenden Aufenthaltstitels. Für Ausländer, die erfolgreich an einem Integrationskurs teilgenommen haben, reduziert sich diese Mindestaufenthaltszeit um ein Jahr.

Ferner wird verlangt, dass Einbürgerungswillige sich zu den Grundsätzen unserer Verfassung bekennen und über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Deutsche Sprachkenntnisse bilden eine unverzichtbare Voraussetzung für eine Integration in unsere Gesellschaft. Ferner muss i.d.R. ein erfolgreicher Einbürgerungstest nachgewiesen werden.

Der Lebensunterhalt muss ohne Inanspruchnahme von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bestritten werden können, es sei denn, der Betroffene hat dies nicht zu vertreten; auch dürfen keine Straftaten begangen worden sein, die ein bestimmtes Strafmaß überschreiten.

Darüber hinaus wird die Bereitschaft vorausgesetzt, die bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben. Im Einzelfall bzw. für bestimmte Personengruppen kann jedoch die Hinnahme von Mehrstaatigkeit in Betracht kommen.

Für Personen mit besonderem Status (heimatlose Ausländer sowie Staatenlose) gibt es spezielle Vorschriften für eine erleichterte Einbürgerung.

Die für ihren Wohnort zuständige Behörde (z.B. Stadtverwaltung) informiert Sie, ob Sie bereits einen Anspruch auf Einbürgerung erworben haben, und berät Sie, wenn Sie Ihre Einbürgerung beantragen wollen. Dabei prüft sie auch, ob eine Ermessenseinbürgerung in Frage kommt.

Die Verwaltungsgebühr für die obengenannte Einbürgerung beträgt 255 Euro pro erwachsene Person, sowie 51 Europro Kind unter 16 Jahren bei einer Miteinbürgerung, wenn dieses über kein eigenes Einkommen verfügt.
(Quelle: Bundeministerium des Innern, http://www.bmi.bund.de, Stand: 28.02.2008)

Hinweis:

Haben Sie eine Ehegattin bzw. einen Ehegatten, die bzw. der noch nicht so lange im Bundesgebiet lebt und/oder haben Sie minderjährige Kinder, können diese mit eingebürgert werden, auch wenn sich diese noch keine acht Jahre im Bundesgebiet aufhalten.

Downloads und Formulare

Im Servicebereich finden Sie u.a. ein Merkblatt mit den wichtigsten Erwerbsgründen im Überblick sowie einzelne Antragsvordrucke zum Download im PDF-Format.