Kunstschaffende (Symbolbild)

Kunst- und Kulturförderung

Hinweise zu den vielfältigen vom Land NRW geförderten Maßnahmen in den Bereichen Bildende Kunst, Museen, Theater, Musik, Literatur und Film.

Ausschreibung Export- und Kooperationsaustausch Frist für 2023: 30. September 2022

Inspiration und die Auseinandersetzung mit dem Neuen, dem Fremden sind für die meisten Kunst- und Kulturschaffenden essentiell. Genau hier setzt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft an: Es fördert den Austausch zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Kultureinrichtungen aus Nordrhein-​Westfalen mit ausländischen Kunstschaffenden durch die Export- und Kooperationsförderung.

Unterschied Export- und Kooperationsförderung

Sofern Kunst aus NRW das Ausland bereichern soll, etwa in Form von Ausstellungen oder Gastspielen, ist die Exportförderung das richtige Förderprogramm.
Ist Kern des angedachten Projekts hingegen die Zusammenarbeit mit ausländischen Künstlerinnen und Künstlern so ist die Kooperationsförderung die zu wählende Förderung. Hierbei soll ein Teil des Projekts bei dem Partner im Ausland und der andere in NRW stattfinden.
Mehr zu den Inhalten und Voraussetzungen der Förderprogramme ist den Fördergrundsätzen auf der Seite des Ministeriums zu entnehmen.

Antragstellung

Anträge für das laufende Jahr können jeweils zum 31. März, Anträge für das Folgejahr zum 30. September bei der jeweiligen Bezirksregierung eingereicht werden. Zuständig ist die Bezirksregierung, in deren Bezirk Sie Ihren Wohn- oder Geschäftssitz haben. 
Hinweis: Bitte fügen Sie dem Antrag über kultur.web das entsprechende Projektdatenblatt bei. 

Diversitätsfonds des Landes geht in die zweite Runde Bewerbungen für 2023 ab sofort möglich

Mit bis zu 1 Mio. Euro fördert das Kulturministerium neue künstlerische Perspektiven für eine vielfältige Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens.

Mit dem Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ fördert die Landesregierung seit 2021 gezielt Teilhabegerechtigkeit und Diversitätsentwicklung im Kunst- und Kulturbetrieb. Mit dem Diversitätsfonds werden nun zum zweiten Mal Künstlerinnen und Künstler gefördert, die bisher nur unzureichend in der Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen repräsentiert sind. Ziel ist es, die Diversitätsentwicklung insbesondere im Bereich der freien Künste zu stärken.

Diversität im Kunst- und Kulturbereich wird damit auch strukturell gefördert und gestaltet. Ziel ist es, Benachteiligungen auf Grund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Alter oder sexueller Identität abzubauen und Chancengleichheit herzustellen.

Für neu beantragte Projekte werden in diesem Jahr rund 800.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus wird die Fortsetzung mehrjähriger Projekte aus dem vergangenen Jahr mit rund 200.000 Euro gefördert. Das Gesamtvolumen des Diversitätsfonds beträgt somit eine Million Euro.

Die Förderung durch den Diversitätsfonds ist spartenoffen angelegt und richtet sich in erster Linie an Kulturschaffende bzw. -initiativen. Es können aber auch Kultureinrichtungen oder -verbände Anträge stellen, die in Kooperation mit unterrepräsentierten Künstlerinnen und Künstlern Projekte durchführen und damit eine öffentlichkeitswirksame Plattform stellen.

Die Bewerbung um Fördermittel erfolgt online. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Oktober 2022. Die Projektauswahl erfolgt durch eine divers besetzte Fachjury.

Weitere Informationen sowie die Fördergrundsätze finden Sie unter: Diversitätsfonds Nordrhein-Westfalen | Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen (mkw.nrw)

Kunst- und Kulturförderung

Antragsfristen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert vielfältige Maßnahmen in den Bereichen Bildende Kunst, Museen, Theater, Musik, Literatur und Film. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem in der Regionalen Kulturpolitik. Gefördert werden in sich abgeschlossene Projekte (bspw. Konzerte, Theaterproduktionen, Filmfestivals), aber auch die Personal- und Betriebskosten verschiedener Einrichtungen, die für das Kulturleben im Land Nordrhein -Westfalen von Bedeutung sind.

Antragstellende Personen / Institutionen können sowohl Privatleute, Vereine, private Einrichtungen, u .ä. als auch kommunale Träger sein. Zuständig ist die Bezirksregierung, in deren Bezirk die antragstellende Person / Institution ihren Wohn- oder Geschäftssitz hat.
Anträge können Sie in elektronischer Form stellenHinweise zum Ausfüllen des Onlineantrages finden Sie im Servicebereich weiter unten.

Zusätzlich ist neben einer ausführlichen Projektbeschreibung ein detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan einzureichen.
Die Entscheidung über die Förderung und deren Höhe trifft das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass mit der Durchführung der Maßnahme noch nicht begonnen wurde. Weitere Informationen
zu den einzelnen Förderbereichen erhalten Sie auf der Homepage des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW.