Strahlenschutz NUK Labor - filin174

Genehmigungsbedürftiger Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen (§ 12 Abs. 1 Nr. 3 StrlSchG)

Für die Anwendung von Genehmigungsvorschriften nach diesem Gesetz oder der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen gelten Stoffe, in denen der Anteil der Isotope Uran 233, Uran 235, Plutonium 239 und Plutonium 241 insgesamt 15 Gramm oder die Konzentration der genannten Isotope 15 Gramm pro 100 Kilogramm nicht überschreitet, als sonstige radioaktive Stoffe.

Für die Anwendung von Genehmigungsvorschriften nach diesem Gesetz oder der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen gelten Stoffe, in denen der Anteil der Isotope Uran 233, Uran 235, Plutonium 239 und Plutonium 241 insgesamt 15 Gramm oder die Konzentration der genannten Isotope 15 Gramm pro 100 Kilogramm nicht überschreitet, als sonstige radioaktive Stoffe.

Wer mit sonstigen radioaktiven Stoffen umgehen möchte hat zu prüfen, ob der geplante Umgang genehmigungsfrei (gemäß Anlage 4 Tab. 1 StrlSchV) durchgeführt werden darf. Ist dies nicht der Fall, bedarf es einer Genehmigung. Zum Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen gehören Gewinnung, Erzeugung, Lagerung, Bearbeitung, Verarbeitung, sonstige Verwendung und Beseitigung von künstlich erzeugten radioaktiven Stoffen.

Um eine Genehmigung zum Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen zu erhalten, muss ein entsprechender Antrag schriftlich, in zweifacher Form, bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht werden.

Auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales (MAGS) werden hierzu Merkpostenlisten für die gängigsten Verfahren zum Download bereitgestellt.